Indikationen im Überblick

Allgemeine Psychosomatik

  • Depressionen, z.B. Depressive Episode, Rezidivierende depressive Störung, Dysthymie
  • Erschöpfungszustände, z.B. Burn-out, Chronic Fatigue
  • Ängste, z.B. generalisierte Angststörungen, Panikstörungen, Phobien, Hypochondrie
  • Zwänge mit Zwangsgedanken und –handlungen
  • Schwere Belastungen und Anpassungsstörungen, z.B. durch veränderte Lebensbedingungen oder Schicksalsschläge
  • Dissoziative Störungen, z.B. Bewegungs-, Gefühls- und Empfindungsstörungen
  • Funktionelle körperliche Störungen, z.B. von Herz-Kreislauf, Atmung, Magen-Darm, Blase usw. im Rahmen von psychosomatischen Erkrankungen.
  • Chronische Schmerzen, z.B. somatoforme Schmerzstörungen, Fibromyalgie, Rückenschmerzen, Migräne
  • Essstörungen, z.B. Anorexie, Bulimie, Adipositas, Binge-Eating
  • Schlafstörungen

Internistisch-Neurologische Psychosomatik

  • Probleme der Krankheitsverarbeitung,
    z.B. bei Anfallsleiden, Bluthochdruck, Borreliose, Diabetes mellitus, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Krebserkrankungen, Multipler Sklerose
  • Probleme der Krankheitsverarbeitung, z.B. bei neurologisch-neuropsychologischen Schädigungen, rheumatisch-degenerativen Erkrankungen, Unfällen, Operationen
  • seelische Krisen und Verhaltensprobleme, z.B. bei chronisch verlaufenden körperlichen Erkrankungen bzw. körperlichen Folgeschäden und Behinderungen
  • Chronische Kopf- und Gesichtsschmerzen, z.B. Clusterkopfschmerz, Migräne
  • Schwindel und Koordinationsstörungen
  • Stressassoziierte Störungen, z. B. Tinnitus
  • Medikamentenmissbrauch ohne Abhängigkeit

Spezielle Psychosomatik

  • Trauerbewältigung, z.B. nach Verlusten naher Angehörigen
  • Besondere berufliche Problemlagen wie Mobbing, Arbeitsplatzkonflikte und chronische Arbeitslosigkeit
  • ADHS, im Erwachsenenalter
  • Trauma- und Traumafolgestörungen z.B. Posttraumatische Belastungsstörung

Zielgruppenorientierte Psychosomatik

  • Interkulturelle Psychosomatik, z.B. für türkisch-, russisch sowie griechisch-sprachige Migranten
  • Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) bei besonderen beruflichen Problemlagen
  • Psychosomatik der zweiten Lebenshälfte
  • Paar- und Familienpsychosomatik

Präventive Psychosomatik

  • Arbeit und Gesundheit, z.B. Training für Menschen mit Schwierigkeiten bei Arbeitsplatzveränderungen und drohender Arbeitslosigkeit

Psychosomatik in der Nachsorge

  • IRENA- und ASP-Nachsorgegruppen